Löschzug Kernstadt beschließt das Übungshalbjahr

Zunächst wurde ein Dachstuhlbrand an der ehemaligen Hausmeisterdienstwohnung der Grundschule St. Veit angenommen. Insgesamt galten drei Personen als vermisst. Wie sich Rahmen der Erkundung herausstellte, waren die Personen im Bereich des Dachgeschosses eingeschlossen und die Treppe nicht begehbar. Dies bedingte eine Rettung über tragbare Leitern. Zudem war als Übungsziel die Vornahme einer Riegelstellung zum Schulgebäude mit drei C-Rohren definiert. Im Weiteren galt es, die Einsatzstelle aufgrund der herannahenden Dunkelheit entsprechend auszuleuchten.

Ein weiteres Übungsszenario führte die Kräfte des Löschzuges Kernstadt an die Albert-Schweitzer-Realschule Plus. Hier wurde ein Brand im zweiten Obergeschoss angenommen und es waren vier Personen vermisst. Weiterhin kam es bei der Räumung des Gebäudes zu einem Unfall in einem Chemiesaal. Hier ist eine Flasche mit Brom umgestürzt und ein Schüler brach aufgrund einer Intoxikation der Gase zusammen. Darüber hinaus galt es einen Atemschutznotfall zu bewältigen. Die Einsatzkräfte mussten mit mehreren Trupps über eine dreiteilige Schiebleiter sowie unter Atemschutz im Gebäude vorgehen, um die betroffenen Personen zu retten. Aufgrund der Gase im Chemiesaal war nach der Rettung des verletzten Schülers ein Einsatz unter Chemikalienschutzanzügen notwendig.

Die Übungen haben somit den praktischen Ausbildungsdienst abgeschlossen.