Jährliche Atemschutzbelastungsübung wurde absolviert

Die Feuerwehr ist insbesondere bei Brandeinsätzen in Gebäude auf umluftunabhängige Atemschutzgeräte angewiesen.

Dies bedingt nicht nur eine regelmäßige Übung mit diesen Geräten unter Einsatzbedingungen, sondern auch eine Belastungsübung, die von jedem Atemschutzgeräteträger einmal jährlich zu absolvieren ist. Insofern gliedert sich die Belastungsübung in eine entsprechende Übungsstrecke, die mit Hindernissen und engen Durchlässen versehen ist sowie in Stationen, die eine weitergehende körperliche Belastung fordern. Ziel der Übungsstrecke ist die Gewöhnung der Atemschutzträger an beengte räumliche Gegebenheiten, Dunkelheit, Lärm und Hitze. Teilweise müssen hier auch Atemschutzgeräte abgelegt werden. Die Belastung wird durch ein Laufband, ein Ergometer sowie eine Endlosleiter simuliert. In Abhängigkeit des Lebensalters sind hier festgelegte Leistungsstufen zu erreichen. Wie bereits im Vorjahr ist die Belastungsübung im September von rund 70 Atemschutzgeräteträgern am Standort Gelsdorf der Bundeswehrfeuerwehr durchgeführt worden. Aufgrund der Lage in Bezug auf das Coronavirus waren zudem die entsprechenden Hygienebestimmungen zu beachten. Ein besonderer Dank gilt den dortigen Kameraden, die eine Begleitung der Übung mit einem erheblichen Engagement gewährleisten.