• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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Man konnte den Stein förmlich fallen hören, der Hausens Ortsvorsteher Karl Josef Weber in der kleinen Zusammenkunft im Bürgerhaus nach dem symbolischen ersten Spatenstich vom Herzen fiel.

„Jetzt haben wir`s geschafft“ fasste alle Mühen, Gespräche, Geldsorgen und Beschlüsse zusammen, die bis zum Baubeginn des neuen Feuerwehrgerätehauses nötig waren. Der erste Dank von Ortsvorsteher Weber ging an den damaligen Wehrleiter, heutigen Ehrenwehrleiter und Freund Ferd Faber. Der hatte sowohl bei Oberbürgermeisterin Fischer als auch beim damaligen Innenminister Bruch die richtigen Worte gefunden, sodass 2009 der offizielle Weg beschritten werden konnte, nachdem erste Überlegungen zum Bau bereits in die Zeit von Oberbürgermeister Laux zurückgingen. Ein großer Dank des Ortsvorstehers ging an Wehrleiter Andreas Faber und seinem Team für die Ausarbeitung der Unterstützungsstrategie des Löschzuges Hausen, vor allen Dingen aber die Vorbereitung des Fahrzeugkonzeptes, das die Stadt sehr viel Geld kostet, aber im Bereich des Feuerwehrwesens auf Jahre hinaus richtungsweisend ist. Ein besonderer Dank von Karl Josef Weber galt Oberbürgermeister Treis, der von Anfang an Unterstützung zugesagt hatte, Dinge auch vorantreiben kann und auf dessen Wort er sich immer verlassen konnte. Nicht zuletzt dankte Ortsvorsteher Weber bewegt Hausens Zugführer Marco Fischer sowie den Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs, die immer da sind, wenn er „mit irgendeinem Scheiß“ bei ihnen ankommt.

 

Kreisbeigeordneter Rolf Schäfer überbrachte die Grüße des immer noch im Krankenhaus weilenden Landrats. Dr. Saftig ist allseits als besonderer Feuerwehrfreund bekannt und wäre zu einem so herausragenden Ereignis sicher gerne selbst vor Ort gewesen. Immerhin wusste Rolf Schäfer zu berichten, dass der Landrat in Kürze seine Reha antreten können wird. Wehrleiter Andreas Faber wiederholte in seinen Worten die stark steigenden Einsatzzahlen und seine Besorgnis, ob dies künftig weiterhin von einer ehrenamtlich basierten Wehr zu leisten sei. Oberbürgermeister Treis erinnerte sich in seiner Ansprache daran, dass bis zum heutigen bedeutenden Tag noch „so einige Steine aus dem Weg zu räumen waren“, obwohl die dringende Notwendigkeit eines Neubaus seit vielen Jahren unumstritten war. Dies, weil das alte Feuerwehrhaus – eine umgebaute Scheune – längst nicht mehr zeitgemäß ist, nicht den Unfallverhütungsvorschriften entspricht und auch nicht ausreichend Platz für drei Fahrzeuge bietet. Neben den beiden ureigen erforderlichen Fahrzeugen sei beim Löschzug auch ein Gerätewagen Messtechnik des Landkreises Mayen-Koblenz stationiert. Davon gäbe es kreisweit nur zwei, eines in Bendorf und dieses in Hausen. Ganz besonders bedankte sich der Stadtchef bei den Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges für die Geduld, mit der sie auf den Neubau gewartet haben und dass sie auch sofort zugesagt haben, das Bauvorhaben mit ihrer „Man-Power“ zu unterstützen sowie weiterhin durch Übernahme von etwa 40 Einsätzen jährlich den Löschzug Kernstadt. „Und dies liebe Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, meine sehr geehrten Damen und Herren in ehrenamtlicher Ausübung, was eine enorme Einsatzbereitschaft und einen hohen Idealismus erfordert. Dafür möchte ich Ihnen heute erneut danken.“

 

Zugführer Marco Fischer versprach den Mitgliedern des Löschzuges „eine rauschende Ballnacht“, wenn das fertiggestellte Gerätehaus wie vorgesehen im nächsten Sommer eingesegnet werden kann. Die ganze Familie Fischer ist der Feuerwehr in besonderer Weise verbunden. Schon Vater Gangolf hatte „immer“ den Tankwagen gefahren und war Maschinist.

 

Die gesamte Baumaßnahme hat ein Volumen von rund 1,2 Mio. Euro, zu denen das Land gut 180 Tsd. Euro beisteuert. Gebaut wird dafür auf einem 1.835 m² großen Grundstück ein 315 m² großes Gebäude. In einem Teil ist die Unterbringung von 3 Fahrzeugen vorgesehen, im anderen befinden sich im Erdgeschoss Umkleide- und Toilettenräume. Im Obergeschoss ist ein großer Schulungsraum vorgesehen, eine Teeküche und ein Büro.

Einem zügigen Baufortschritt steht jetzt nichts mehr im Wege, auch nicht irgendwelche Funde aus der Römerzeit. Vorsichtshalber hatten Archäologen das erste Abschieben der Baufirma begleitet und dabei nichts gefunden.

(Quelle Blick-Aktuell, Ausgabe Mayen-Vordereifel vom 11.06.2019, Text und BilderWilfried Eckert)

 

 

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Letzte Aktualisierung 17.06.2019 - 21:04 Uhr

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