• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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Entsteht in einem Wohngebäude ein Brand, sind für die Bewohner nicht die Hitze und die Flammen, sondern der Brandrauch in höchstem Maß gefährlich.

Aus diesem Grund gilt in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 2007 eine Rauchmelderpflicht. Nach den Maßgaben der rheinland-pfälzischen Landesbauordnung müssen in Wohnungen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder aufweisen. Die technischen Geräte warnen wirksam schon bei geringsten Rauchentwicklungen und retten damit besonders schlafende Menschen- da nachts der Geruchssinn inaktiv ist- vor den tödlichen Rauchgasen. Bereits nach zehn Atemzügen giftigen Brandrauchs kann eine Bewusstlosigkeit eintreten. „Aus diesem Grund retten Rauchmelder Leben und signalisieren Menschen in der Nähe bereits kleine Entstehungsbrände, die dann durch die Feuerwehr wirksam bekämpft werden können. Somit bleibt der Schaden gering.“, führt Andreas Faber, Wehrleiter der Stadt Mayen, aus.

Doch wie sind die Rauchmelder, die über den Fachhandel zu beziehen sind, zu installieren? Hierzu gibt der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz die folgenden Montagetipps:

·        Ein Rauchmelder pro Wohnung als Mindestschutz zwischen Wohn- und Schlafbereich.

·        Besser: Rauchmelder vor jedem Schlafbereich und in den Schlaf- und Kinderzimmern.

·        Bei mehrgeschossigen Gebäuden, Rauchmelder auch im Treppenhaus montieren.

·        Rauchmelder können auch durch Kabel miteinander verbunden werden. Bei Gefahr alarmieren dann alle Melder gleichzeitig.

·        Rauchmelder an der Decke anbringen, möglichst in Raummitte.

·        Von Wänden oder Einbaumöbeln Mindestabstand von 0,5 Meter beachten.

·        Bestehende Wohngebäude sind nachzurüsten.

Damit der Rauchwarnmelder nicht zum Einsatz kommt, sollten die nachstehenden Punkte regelmäßig berücksichtigt werden:

·        Die größte Brandursache stellen elektrische Geräte dar. Überprüfen Sie daher ihre Geräte auf Funktionsfähigkeit und eventuelle Schäden an den Zuleitungen. Legen Sie keine nasse Wäsche auf elektrische Heizlüfter und schalten Sie das Bügeleisen bei Nichtbenutzung ab. Ziehen Sie den Netzstecker bei Haartrocknern und anderen elektrischen Geräten.

·        Weitere Brände können durch Küchengeräte entstehen. Denken Sie daran, Herde und Backöfen abzuschalten. Auch der Dunstabzugsfilter sollte regelmäßig gereinigt werden, damit Fettrückstände sich nicht entzünden können.

·        Kamine, Kachel-, Schweden- oder seit einigen Jahren auch die Ethanol-Öfen verursachen in der näheren Umgebung hohe Temperaturen. Entfernen Sie daher brennbare Materialien aus dem unmittelbaren Umkreis. Lassen Sie aus den Öfen entnommene Glut ausreichend abkühlen und entsorgen Sie diese nicht direkt im Hausmüll.

·        Löschen Sie Zigarettenglut stets sorgfältig und vermeiden Sie den Genuss von Tabakwaren im Bett. Entsorgen Sie die Zigarettenreste sorgfältig und lassen diese vorher abkühlen.

·        Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt.

·        Benzin, Heizöl, Lösungsmittel, Alkohol und Lacke sind leicht entflammbare Flüssigkeiten. Bewahren Sie diese nicht in der Nähe von Feuer- oder Hitzequellen auf. Achten Sie auf die Gefahr einer möglichen Verpuffung.

·        Halten Sie Flucht- und Rettungswege stets frei von Hindernissen und abgestellten Gegenständen.

·        Überprüfen Sie regelmäßig die Rauchwarnmelder.

·        Melden Sie fehlende oder defekte feuerwehrtechnische Einrichtungen wie Fluchttreppen oder -leitern, Feuerlöscher oder Brandschutztüren der Hausverwaltung.

·        Lagern Sie keinen Unrat sowie Sperrmüll auf Balkonen oder in der Nähe der Fassade.

·        Halten Sie stets die Anfahrtswege für die Feuerwehr und die Fluchtwege frei.

Kommt es entgegen aller Prävention doch zu einem Brandereignis, rät Andreas Faber: „Wählen Sie direkt den Notruf 112, damit die Rettungskette schnellstmöglich in Gang gesetzt wird.“ Weiter führt Faber aus: „Unternehmen Sie eigene Löschversuche nur, soweit Sie sich nicht selbst gefährden und bringen möglichst mehrere Feuerlöscher gleichzeitig zum Einsatz.“. Löschen Sie Fettbrände niemals mit Wasser. Dies gilt auch für Feuerlöscher mit Wasser als Löschmittel. Nehmen Sie einen Glas- oder Metalldeckel.

Sollten Sie gezwungen sein, das Gebäude zu verlassen, bewahren Sie Ruhe und helfen anderen, benutzen Sie nie den Aufzug. Können Sie das Gebäude nicht verlassen, so begeben Sie sich in einen möglichst sicheren Bereich und machen sich dort für die Feuerwehr bemerkbar. „Unterstützen Sie die Feuerwehr vor Ort mit entsprechenden Angaben zum Brandobjekt sowie zu den möglicherweise eingeschlossenen Personen und leisten den Anweisungen ihrer Feuerwehr Folge“, führt Andreas Faber mit Blick auf die zunehmenden negativen Reaktionen auf die Tätigkeit der Einsatzkräfte aus.

Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen haben oder an einem ehrenamtlichen Engagement in der Feuerwehr Mayen mit ihren Löschzügen in der Kernstadt sowie den Ortsteilen Hausen, Kürrenberg und Nitztal interessiert sind, wenden Sie sich an die Wehrleitung unter der Kontaktadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 24.05.2019 - 13:10 Uhr

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