• Freiwillige Feuerwehr Stadt Mayen
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Volles Haus am 26.01.2019 in der Halle 129 in Mayen. Sehr zur Freude von Mayens Löschzugführer, Wolfgang Saur, bei seiner Begrüßung der vielen Gäste darunter Oberbürgermeister Wolfgang Treis, die Beigeordnete Martina Luig Kaspari, Landrat Dr. Alexander Saftig sowie vielen weiteren hohen Feuerwehrpersönlichkeiten, auch aus den Stadtteilen, Gäste aus Politik und Wirtschaft, Polizei und Sicherheitsdienste, aber auch wichtigen „Partner der Feuerwehr“ wie die Firma Weig, KSK und VOBA. Das Amt des Zugführers war im Januar 2018 nach Veränderung der Organisation der Kernstadt Einheit, inklusive der beiden Stellvertreter, Mario Baumeister und Stefan Stein installiert worden, die nun gemeinsam vorbildliche Arbeit leisten.

Saur verstand es, gleich nach dem Opening durch die Feuerwehrmusikanten unter ihrem Leiter des Tages Alexander Meurer, (Dirigent Bernd Schmitz war erkrankt), in seiner Begrüßung, die er unter die Prämisse „Gemeinsam Zukunft gestalten“ stellte, ein Bild unser aller Feuerwehr zu vermitteln. „Diese, unsere Feuerwehr im Tagesgeschäft einsatzbereit zu halten, haben uns alle im Laufe des letzten Jahres, neben den Einsätzen sehr stark beschäftigt. Eure Unterstützung ist bemerkenswert. Hierfür kann ich euch nicht oft genug danken. Der Zusammenhalt in der Mannschaft könnte nicht besser sein.

Dies spiegelt sich auch in der Qualität unserer Arbeit wieder, welche wir bei Einsätzen und allen sonstigen Aktionen unter Beweis gestellt haben“, so Saur zum Auditorium. Er blickte aber auch auf Aktivitäten der Zukunft, Führungsstruktur oder Fahrzeugkonzepte. Und dabei sollte auch der „Feierfaktor“ besonders in der fünften Jahreszeit nicht zu kurz kommen.

Wehrleiter Andreas Faber, hatte für seine Floriansjünger ein tolles Grußwort im Gepäck. Für ihn galt es bei der Jahresdienstbesprechung des größten Löschzuges in der Feuerwehr Mayen einen besonderen Dank auszusprechen: Hier sah er zum einen die Einheit, die mit fast allen 277 Einsätzen in irgendeiner Form in Verbindung steht, da diese Mannschaft die Feuerwehreinsatzzentrale besetzt, die meisten Sonderfahrzeuge in den Einsatz bringt, egal ob es die Drehleiter, das Tanklöschfahrzeug des Landkreises oder aber auch der Gerätewagen Gefahrgut des Gefahrstoffzuges, und vieles mehr sei.

Dies alles bedürfe einer Menge Ausbildung und Einsatzstunden mit dem dazu gehörenden Engagement und Herzblut, im abgelaufenen Kalenderjahr. „Wir haben dadurch eine fachlich bestens versierte Mannschaft. Dies zeigt mir in hohem Maße das Interesse, das unsere engagierten Floriansjünger aus der Kernstadt, aber auch aus den Stadtteilen, hoch motiviert für ihre Aufgaben empfinden. Man könnte ohne Weiteres behaupten: Diese Feuerwehrkameradinnen und –kameraden sind „Feuer und Flamme“ für ihr hehres Ziel, das da heißt „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, so Faber der auch ein großes Lob für seine beiden Stellvertreter Thomas Velten und Uli Walsdorf, aber auch an das Team der Zugführung unter Wolfgang Saur, aussprach.

Nicht zu vergessen, die konstruktive Zusammenarbeit mit Andreas Seiler vom Fachbereich 2 mit Florian Sabel und Benjamin Allheit. Faber bedankte sich aber auch bei seiner aktiven Mannschaft, bei den Kameraden der Altersabteilung, den städtischen Gremien, der Jugendwehr, sowie auch bei Freunden und Gönnern herzlich. In der Tat, diese Feuerwehrer sind allesamt Menschen, die uneigennützig für jeden von uns, Tag und Nacht im Einsatz sind, damit andere Zeitgenossen beruhigt schlafen können. Bei 277 Einsätzen im letzten Jahr, fragt niemand nach Feierabend.

Das sollte man sich immer vor Augen halten. Respekt kann man da nur sagen, wenn man die ganze Palette diverser Einsätze erfährt. Und diese Anerkennung wurde in allen Ansprachen an diesem Tage deutlich.

Nach der Ehrung für die verstorbenen Feuerwehrer mit Trommelwirbel und „Ich hat einen Kameraden“ trug Geschäftsführer, Christoph Buttner, den exzellent von ihm ausgearbeiteten Jahresbericht vor. Das war wahrlich eine „Glanzleistung“ in Herstellung und rhetorischer Vortragsweise. So konnte der Löschzug der Kernstadt im vergangenen Jahre auf sein 135-jähriges Bestehen zurückblicken.

Die Gesamtstärke der Freiwilligen Feuerwehr Mayen beträgt zum 31.12.2018 unter Berücksichtigung aller Einheiten 266 Kameradinnen und Kameraden. Hiervon entfallen einschließlich der Jugendfeuerwehr, der Musik treibenden Einheiten und der Seniorenabteilung auf den Löschzug Kernstadt 163, auf dem Löschzug Hausen 45, auf Kürrenberg 42 und auf den Löschzug Nitztal 16 Kameradinnen und Kameraden. Buttner führte den Anwesenden nochmals einige im letzten Jahre durchgeführten Einsätze, wie Wohnhausbrände, oft folgenschwere Verkehrsunfälle, Autobrand, Einsatz bei Unwetterlagen, Löscheinsatz mit Atemschutz und Schaumrohr, Chlorgasalarm oder Personenbefreiung aus Zwangslage, oftmals auch gemeinsam mit dem DRK und der Polizeiinspektion Mayen, vor Augen.

Damit die Schlagkraft der Wehr gewährleistet bleibt, wurde enormes im Bereich Ausbildung bewirkt. Man möchte für alle vorkommenden Einsätze fit sein. Denn neue Gefahren verlangen spezielle Ausbildung. Buttner der seine Ausführungen mit Schillers Zitat „Wohltätig ist des Feuers Macht – wenn sie der Mensch bezähmt bewacht“ bestückte, wies aber auch auf weitere Maßnahmen, wie die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses Kernstadt (49,7 TE), den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Hausen (11 TE), die Beschaffung DLK 23/12 681 TE, Software der Feuerwehreinsatzzentral (31,4 TE), Hochwasserschutz und Rollcontainer (26,1 TE), sowie Dienst- und Schutzkleidung (22,5 TE) sowie Atemschutz (15 TE), hin.

„Ich bin sehr stolz, dass wir eine so hervorragend ausgebildete und engagierte Wehr haben, die professionell bei all ihren Einsätzen arbeitet“, so OB Treis. Er informierte über die Unterstützung seitens der Stadt und wies auf den zu erörternden Feuerwehrbedarfsplan hin. Ebenso über den Besuch vieler Feuerwehrer von diversen Lehrgängen. Besonderen Dank des Stadtoberhauptes dem Nachwuchs, der Jugendwehr: Es ist von großer Bedeutung, das auch die jungen Menschen sich für den Feuerwehrdienst interessieren und so die Zukunft unserer freiwilligen Feuerwehr gesichert bleibt.

Treis erinnerte an ein besonderes Ereignis, nämlich den Bombenfund am 17.12. 2018 im Bereich des Ostbahnhofs, bei dem die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Verwaltung hervorragend und beispielhaft funktioniert hatte. „Ich weiß, eure Einsätze sind nicht nur körperlich anstrengend, oder äußerst gefährlich, sondern sie sind auch oftmals eine seelische Belastung“, so Treis. Neben seinem Dank an alle Floriansjünger schloss der Stadtchef auch Judith Ellner und Frank Gondorf ein, in deren Halle 129 die Veranstaltung wieder stattfand.

Gekonnt trug das Mitglied der Jugendwehr, Arian Wirtz, den Bericht des Nachwuchses vor und erhielt viel Lob und Beifall.

Landrat Dr. Alexander Saftig bekannte sich als Freund der Wehren: „Hier hält eine Region zusammen - Mein Dank für diese verantwortungsvollen Menschen ist sehr wichtig, weil sie immer für uns da sind, was würden wir ohne Feuerwehr tun? Wir alle müssen nach vorne schauen, und sie so ausrüsten, dass eine Gefahr, die immer wieder neu auf uns zukommt, auch in der Zukunft abgesichert ist. Ich vertraue unseren Feuerwehren, Wir können uns alle glücklich schätzen, das es Euch gibt, deshalb bin ich auch gerne zu dieser Veranstaltung gekommen“, so der Kreischef.

Besonders feierlich wurde es dann bei den Ehrungen verdienter Feuerwehrpersönlichkeiten: Aus der Hand von OB Wolfgang Treis erhielten Mario Baumeister, Daniela Stern, Wolfgang Saur, Thomas Velten und Tobias Faber, das silberne Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25-jährige pflichttreue Tätigkeit. Das Goldene Feuerwehrehrenzeichen (35 Jahre) für Rolf Degen.

Für 40-jährige Zugehörigkeit erhielten Erwin Retterath, Thorsten Attendorn (Spielmannszug) und für 50-jährige Zugehörigkeit Hans Erich Meurer (Musikkapelle) eine hohe interne Ehrung. Nach weiteren Regularien innerhalb der Tagesordnung, wie Verabschiedungen, Ernennungen, Beförderungen, und Verpflichtungen, stand neben bester Bewirtung auch ein Besuch von Mayens Tollität „Prinz Guido I.“ mit ihrer Lieblichkeit „Prinzessin Elisabeth“ und ihrer Mannschaft an, die es sich nicht nehmen ließen „ihren“ Floriansjüngern karnevalistisch Respekt zu zollen.

(Quelle: Blick-Aktuell Mayen-Vordereifel vom 29.01.2019, Ausgabe 05/2019, Fotos: Bernd Schmitz)

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Letzte Aktualisierung 24.05.2019 - 13:10 Uhr

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